Eier von Am Hof

Ei, Ei, Ei… 

Liebe Ernteteiler und HappyHennen-Paten,
wir sind in letzter Zeit wieder mit der Kükenfrage beschäftigt, weil wir ja alle 1,5 Jahre junge Hühner für unser Hühnermobil brauchen, damit ihr Hühnerpaten auch wirklich durchgehend Eier bekommt. Letztes Jahr hatten wir unsere Hühnervielfalt um die Rasse der Altsteirer erweitert und mit denen schon erste Erfahrungen im Brüten und Aufziehen gemacht. Unsere moderen Zweinutzungshuhnrasse Coffee und Cream hat den Nachteil, dass sie jedesmal neu aus den Rassen Bresse Gauloise und New Hampshire (Coffee) sowie Bresse Gauloise und White Rock (Cream) gekreuzt werden müssen, damit sowohl Legeleistung als auch Gewicht der Hähnchen gleich bleiben. Zwei Rassen parallel zu halten und immer wieder fremdes Blut mitreinzumischen ist ziemlich aufwendig und anspruchsvoll und irgendwie ist es ja schon speziell, dass man zwei Rassen hält, um daraus eine dritte zu kreuzen und erst die erfüllt dann die gewünschten Anforderungen. Aber okay, kann man machen und ist besser als Kükenschreddern und Einnutzungshühner. Um diese großräumige Hühnerhaltung zu umgehen, haben wir in den letzten Jahren immer Junghennen beim Geflügelhof Schubert in Igensdorf geholt. Die sind aber natürlich in den letzten Jahren auch immer teurer geworden und kosten mittlerweile mehr als 25€/Stück. Ein konventionelles Einnutzungslegehuhn kostet ca. 11€, aber so eins wollen wir ja nicht. Weil es letztes Jahr mit dem Brüten eigentlich gut geklappt hat und wir und die Bauernhofkindertruppe die Küken so goldig fanden und es schön war, die heranwachsen zu sehen, haben wir dieses Jahr in einen größeren Brutautomaten investiert, den wir gebraucht bei einem Geflügelzüchterverein in der Nähe erstanden haben. Die Abholung dort war ein eigenes Erlebnis, da uns die Welt der überwiegend männlichen Geflügelzüchter bis dato verschlossen war. Aus Gründen der Pietät möchten wir darauf aber nicht weiter eingehen… In Summe waren die Jungs aber nett, haben uns Frauen alles so erklärt, wie Männer eben Frauen alles erklären und das Ding ins Auto gehievt. Auf dem Foto seht ihr eine Lage des Automaten mit den Bruteiern. Das Ding hat vier so Lagen und damit sehr viel Platz. Wir haben es jetzt mit Coffee, Cream und der neuen Rasse Chili befüllt. Außerdem haben wir noch ein paar Eier der Rasse Westfälische Totleger erstanden. Der Name ist so hart wie die Westfalen, aber sie heißen so, weil sie bis zum Tod legen und wohl nicht, weil sie sich zu Tode legen. Sie gehören zu den vom Aussterben bedrohten Hühnerrassen, obwohl sie als sehr wetterhart und robust gelten. Unsere Steiris mögen wir auch sehr, aber die sind so klug, dass sie ständig abhauen und ihre Eier dort hinlegen, wo der Altbauer sie ganz sicher nicht findet. Ist witzig für uns, aber die Eier brauchen wir halt dann doch. Deswegen der Versuch mit den Westfalen, die vielleicht etwas weniger gewitzt und mehr beständig sind. In ein paar Monaten wissen wir dazu mehr!
Eier von Am Hof
In der Erntekiste
Zucchini, Gurke, Salat, Mirabellen, kleiner Bund Petersilie, Mangold, eine wunderschöne Sonnenblume mit Pollen (!), letzte Lauchblüten und  frische Bundmöhren oder Brokkoli oder erste Tooomaten oder Buschbohnen oder oder…


Die HappyHennen liefern fleißig an alle Patinnen und Paten.
 eigene Nachzucht der Altsteirer, die vor kurzem geschlüpft sind,
Auf dem Foto hier seht ihr unsere eigene Nachzucht der Altsteirer, die vor kurzem geschlüpft sind, noch im kleineren Brutautomaten. Die sind schon wieder s e h r munter drauf und wir werden sicher ganz viel Freude mit denen haben. Sehr cool, sind einfach auch die verschiedenen Farben der Küken und wie die sich im Lauf der Zeit verändern. Ach und unsere Lieblingssteirerhenne Gloria brütet gerade ohne Brutautomat. Das wäre natürlich am allerbesten, wenn das auch so klappen würde, aber brütende Hennen sind speziell und wir checken noch zu wenig, um die nicht zu stören. Außerdem schieben ihr die anderen Hennen ständig Eier unter, so dass das Gelege zu groß wird. Keine Ahnung, warum die nicht selbst brüten? Naja, mal sehen, was da überall rauskommt. Wir halten euch auf dem Laufenden. 
Zucchinisalat

2 Zucchini
100 g getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
100 g Oliven, schwarz, entsteint
50 g Pinienkerne
1 Zehe Knoblauch
2-3 Zweige Basilikum
100 ml Olivenöl
1 Schuss alter Aceto Balsamico
1 EL Honig
Salz
schwarzer Pfeffer aus der MühleDie Zucchini waschen, in fingerdicke Scheiben schneiden, gut mit Salz würzen, nebeneinander auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 10 Minuten ziehen lassen.Anschließend in den auf 180°C mit Grillfunktion vorgeheizten Backofen schieben und ca. 5 bis 10 Minuten hellbraun rösten. Wenn die Zucchinischeiben von einer Seite geröstet sind, aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen und schräg, leicht überlappend (ähnlich wie die Schuppen eines Fisches) in eine große Auflaufform schichten.Die getrockneten Tomaten und schwarzen Oliven aus dem Glas nehmen, gut abtropfen lassen, mit einem scharfen Messer in möglichst feine Würfel schneiden und in eine große Schüssel füllen.Die Pinienkerne mit einem großen Schuss Olivenöl und einer angedrückten Zehe Knoblauch in einer Pfanne, bei mittlerer Hitze auf dem Herd, hellbraun rösten. Anschließend die Pinienkerne samt Öl über die Oliven- und Tomatenwürfel gießen.Einen großen Schuss Aceto Balsamico unterrühren und das Ganze mit etwas Honig sowie Salz und Pfeffer abschmecken.Das Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Zweigen zupfen, fein schneiden, unter die Marinade rühren, das Ganze gleichmäßig auf den gerösteten Zucchinischeiben verteilen und servieren.Der Salat schmeckt als Beilage, kann aber auch mit Burrata oder Ziegenkäse verfeinert und mit geröstetem Brot als sommerliches Hauptgericht serviert werden.
Sommer Am Hof