Gloria nochmal Gloria!
| Liebe Ernteteiler und HappyHennen-Paten, unsere wunderschöne Altsteirer-Henne Gloria hat sage und schreibe Z W E I Küken ausgebrütet und kümmert sich perfekt um sie. Die zwei sind richtige Fregger und büchsen ständig aus, aber Gloria hat sie trotzdem im Griff. Die drei leben ja nicht alleine, sondern mit ein paar anderen Hühnern und zwei Hähnen in einer Art Familie. Alle anderen Mithühner und die Herren Hähne auch kümmern sich mit um die Küken oder zumindest stören sie sie nicht, wenn die ihnen zwischen den Beinen rumflitzen. Die Größenunterschiede sind gerade noch ziemlich gigantisch. Den Küken muss es vorkommen als würden sie in einem sich bewegenden Wald leben, so lang sind die Hühnerbeine bei der Ansicht von unten. Aber wo das Futter ist, das haben sie gleich gecheckt. Gloria scharrt auch immer für sie und dann rennen sie hin und picken in der frisch gescharrten Erde. Wirklich goldig! Da die anderen Familienmithühner Gloria immer ihre Eier mit unter den Hintern geschoben haben, war ihr Gelege irgendwann zu groß zum Brüten. Die Eier haben wir dann immer stipitzt und sie in den kleinen Brutautomaten getan. Da sind dann tatsächlich über knapp zwei Wochen verteilt auch noch zwanzig (!) Küken geschlüpft. Die ersten zwei waren die schwarzen Piperle unten auf dem Foto. Die Beiden wollten wir dann Gloria noch als Pflegeküken unterschieben. Letztlich wissen wir ja nicht, ob sie genetisch die Mutter ist oder nicht und wir wissen auch nicht, ob sie es weiß. Also haben wir die zwei Schwarzen zu ihr und den anderen Hühnern rein. Den anderen Hühnern und Herren Hähnen war es egal, aber Gloria hatte keinen Bock auf die und hat relativ schnell angefangen nach denen zu picken. Die sind immer wieder zu ihr hin, aber sie hat sie jedes Mal weggepickt. Da das wahrscheinlich kein gutes Ende genommen hätte, haben wir sie dann wieder raus. Literaturrecherche hat ergeben, dass der Altersabstand zwischen den Küken zu groß war und sie sie wohl deshalb nicht angenommen hat. Auf dem Foto sieht man es nicht so gut, aber die kleinen Schwarzen waren echt noch klein und noch bisschen verdusselt während die größeren Gelben schon drei Tage alt und richtig fresh drauf waren. Aber kein Problem, wir haben ja mehr Automatenküken, also haben wir sie einfach da dazu. Auf dem Wimmelbild unten seht ihr paar… Schon schön, so eine eigene Aufzucht. Wir sind echt gespannt, was da hinterher so rauskommt 🙂 |
| In der Erntekiste Zucchini, Gurken, richtig viele Toooomaten, Salat, Petersilie und evtl. Buschbohnen. In den großen Kisten zusätzlich: frische Karotten. Die HappyHennen liefern fleißig an alle Patinnen und Paten. |
| Auf diesem Foto seht ihr, was im Kükenstall abgeht, wenn man morgens oder abends Futter reingibt. Die sind echt verfressen und wenn Du nicht früh genug fütterst, piepen sie sich die Seele aus dem Leib. Wir sind mittlerweile auch schon so geschulte Glucken, dass wir am Piepen erkennen können, was Sache ist. Wenn mal eins stiften geht und nicht mehr rein findet, dann wird auch herzzereißend gepiept, solange bis jemand kommt und es wieder zurück tut. Natürlich möchte es sich trotzdem nicht fangen lassen und wir hüpfen dann um den Stall wie bei einer Beschwörung, aber da sie im Kreis um den Stall herumlaufen und nicht wie ihre ausgewachsenen Mithühner völlig kreuz und quer („random“, wie die Kinder heute sagen), erwischen wir sie irgendwann und es ist wieder Ruhe. Auf dem Foto sieht man auch, dass es bei den Altsteirer welche gibt, die als Küken ausschauen wie Frischlinge, also kleine Wildschweine. So witzig die Natur! |
| Zucchini-Scherennudeln 400 g Zucchinipüree aus in Ofen gerösteten Zucchinistücken 1 TL Salz 400 g Weizenmehl Type 550 120 g Semola (gemahlener Hartweizengrieß) Zucchinipüree, Salz, Mehl und Semola zu einem glatten Teig verarbeiten. Ggf. nochmal etwas Wasser oder Mehl hinzufügen, bis die Konsistenz des Teiges passt. Teig mindestens 15 Minuten lang im Kühlschrank ruhen lassen. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Teig direkt über dem Topf mit der Küchenschere in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Nudeln 5-7 Minuten lang kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen. Abgießen und abtropfen lassen.Dazu passt frisches Pesto, zB auch mit gerösteten Zucchini und Pistazien. |

