Gloria sei Gloria gesungen!
| Liebe Ernteteiler und HappyHennen-Paten, die anhaltende Hitze und Trockenheit sind scheiße und strengen uns mega an, aber wir haben uns diese Woche trotzdem sooooo gefreut. Aus zwei Gründen: erstens, es sind soooo viele kleine Küken aus unserem neuen Backofen äh Brutautomaten geschlüpft (s. Video ganz unten) und zweitens, und das freut uns noch v i e l mehr, unsere Gloria hat als erstes Huhn auf unserem Hof selbst ein Küken ausgebrütet. Bis jetzt ist nur eines von ihrem Gelege geschlüpft, aber vielleicht werden es noch mehr. Aber wir freuen uns so über diese Eine wie über die ganzen anderen zusammen. Aufgrund fehlender Kenntnis ist es uns die letzten Jahre nie geglückt, dass eine Henne bis zum Schlupf gebrütet hätte. Keine Ahnung warum, kann einem auch keiner gescheit sagen, das Wissen darüber ist durch die Industrialisierung der Landwirtschaft verloren gegangen. Traurig. Aber Gloria hat das Wissen noch und hat offensichtlich trotz der eventuell widrigen Bedingungen das Brüten einfach begonnen und durchgezogen. Die anderen Hennen haben ihr immer Eier in ihr Nest gelegt, so dass sie vermutlich nicht von allen die Mutter ist, aber wurscht. Gloria ist eine unserer schönsten Altsteirer-Hennen mit dem charakteristischen Wuschel auf dem Kopf, der so aussieht wie die Hüte der Frauen von bestimmten alpenländischen Trachten. Damit sie beim Brüten nicht von anderen Hennen gestört wird, haben wir ihr Nest von den anderen abgetrennt. Die letzten Tage ist sie eh fast gar nicht mehr runter von den Eiern, nur zum Trinken. Sie findet das auch gar nicht lustig, wenn man an sie oder ihre Eier ranwill. Das Foto unten ist das, auf dem sie am wenigsten entrüstet schaut. Wenn man nicht aufpasst, hat man auch gleich ihren Schnabel in der Hand, mit der Spitze voran. Das Küken auf dem Foto sieht noch weng fertig aus, aber inszwischen ist es schon munterer, versucht herumzulaufen und wird von Gloria aber immer wieder bestimmt unter ihren Bauch geschubst. Mein Gott, das wäre so toll, wenn wir das mit der Naturbrut besser checken würden. Dann könnten wir den blöden Backofen äh Brutautomaten wieder verkaufen und uns das ganze Herumgetue mit dem Ding sparen. Wir haben im Brutautomaten ja verschiedene Rassen ausgebrütet und was auffällig war: die höchste Schlupfrate hatten unsere eigenen befruchteten Eier. Die anderen Bruteier haben wir uns hier und da zusammengekauft, aber offensichtlich ist so ein Transport nicht förderlich für die Schlupfrate. Jetzt gucken wir mal, wie die unterschiedlichen Küken sich entwickeln und ob da unsere eigene Nachzucht auch den Schnabel vorne hat. Wir halten euch wie immer auf den Laufenden! |

| In der Erntekiste Zucchini, Gurken, richtig viele Toooomaten, Salat, Paprika und/oder Chili und eine Sonnenblume. In den großen Kisten zusätzlich Buschbohnen. Die HappyHennen liefern fleißig an alle Patinnen und Paten. |
| Die Tomate, die Romans Gärtnerhände da in die Kamera halten, hat einen hitzebedingten Sonenbrand auf der Haut. Die UV-Einstrahlung und die Hitze im Folientunnel sind einfach so hoch, dass selbst die Tomaten schaden nehmen. Die Früchte kriegen dann so weißliche Stellen und werden mit der Zeit weich. Die richtig weichen sortieren wir in den Schweinetrog, aber die mit kleineren weißen Stellen geben wir an euch weiter. Es gibt auch immer wieder Früchte, die aufgesprungen sind. Die bitte immer zuerst essen, weil die schneller schimmeln. Der „Fehler“ den wir machen, ist ja, dass wir die Tomaten erst ernten, wenn sie reif sind, und nicht, wie man es an der Gemüseschule lernt, bevor sie reif sind, weil dann wäre die Schale noch fester und es gibt weniger Platzer. Außerdem sind unsere alten Sorten eh platzempfindlicher, weil die ne dünnere Haut haben als die Holland-Knoblauchsland-Tomaten. Tja, man kann nicht alles haben und bei der Abwägung Geschmack oder perfekte Optik haben wir uns für euch für Geschmack entschieden. Wir hoffen, ihr gutiert das 🙂 |

| Tomaten-Medley ca. 1 kg bunte Tomaten (große und kleine gemischt) 250 g Halloumi oder Mozarella 1 rote Chili (nach Geschmack) eine Handvoll frisches Basilikum gutes Olivenöl etwas Balsamico Salz und frisch gemahlener Pfefferfür das Dressing: einige gelbe und orange Tomaten sowie ein paar Knoblauchzehen Die gelben und orangefarbenen Tomaten zusammen mit den ungeschälten Knoblauchzehen etwa 15 Minuten im Ofen rösten, bis alles weich ist. Anschließend zu einem cremigen Dressing pürieren und mit Olivenöl, etwas Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken.Die übrigen Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden und auf einer Platte verteilen. Halloumi goldbraun anbraten oder grillen und zwischen die Tomaten setzen. Bei Verwendung von Mozarella diesen einfach in mundgerechte Stücke zupfen.Mit dem Tomatendressing beträufeln, fein geschnittene Chili und reichlich Basilikum darübergeben und zum Schluss noch etwas gutes Olivenöl darüberträufeln.Dazu passt frisches Bauernbrot – mehr braucht ein Sommerabend eigentlich nicht. |
