Wenigstens Beatrice…
| Also, das mit Eloise und Firnis war kein Perfect Match. Eloise ist leider wieder rauschig und geht Manfredi auf die Nerven. Aber diesmal haben wir schon besser gecheckt, an welchem Tag sie stehen bleibt, weil sie bereit ist sich zu vermehren. Wir haben auch gecheckt, dass diese sogenannte Eber-Spray wohl auch dafür da ist, zu testen, ob sie stehen bleiben würde. Man sprüht ihr auf die Schnauze und wenn sie stehen bleibt, dann ist es soweit. Aber man kann es auch weglassen, weil man zu ihr reingeht, bleibt sie eigentlich auch schon so stehen. Naja, also wir lernen dazu. Blöd ist halt, dass Firnis nicht vor Ort ist und die Belieferung mit seinem Exudat den entscheidenden Tag dauert. Aber andere kriegen es ja auch hin, also wird es schon noch! Bei unseren Pommernenten ist das einfacher. Aber okay, da halten wir auch Erpel und Enten. Die Erpel machen den Winter über nix mit Sex, aber gerade sind die sehr aktiv. Entensex sieht doch recht patriarchal aus. Der Erpel zwingt sich auf die Ente und beißt die dann in den Hals/Nacken, damit ihr Kopf runter und ihr Hinterteil hoch geht. Naja. Jedenfalls MUSS es dadurch befruchtete Eier geben. Wir brüten gerade welche im Brutautomaten aus, aber seit letzter Woche brütet unsere Beatrice auch. Könnt ihr unten auf dem Foto sehen. Sie sitzt quasi auf einem Thron aus Stroh und Eiern und wenn man reinschaut, schnattert sie einen an. Zum Trinken geht sie raus und manchmal vertritt sie sich die Beinchen, aber sonst sitzt sie sehr ausdauernd. Warum Eurydike nicht brütet, wissen wir nicht. Die anderen Enten sind ein Jahr jünger und machen gar keine Anstalten zum Brüten. Enten brüten 28 Tage, nein, der Brutautomat brütet die Eier 28 Tage. Woher Beatrice weiß, welches Ei wie lange braucht und wie lang sie draufhocken muss, wissen wir nicht, werden es aber beobachten und euch auf dem Laufenden halten. |

| In der Erntekiste Knollensellerie, erste Eiszapfen, Weißkraut, Eichblatt- oder Bataviasalat, eine Handvoll Karotten, Kartoffeln, Mairüben, Petersilie und Asiasalat oder Tiny Palmkohl. Große Kisten: Spinat. Die HappyHennen haben Lieferpause. |
| Bei den Mairüben haben wir eine Kulturführungsfehler gemacht (so heißt das auf der Meisterschule…) und sie genau eine Woche zu spät geerntet. Die Erdflöhe, die lieben Mitgeschöpfe, haben sich auf den Mairüben fortgepflanzt und ihre Nachkommen sind jetzt da drin… Für euch bedeutet das, dass ihr auf jeden Fall schon mal so viel von der Rübe oben wegschneidet, wie auf den Foto unten. Bei vielen reicht das, bei manchen nicht, die müsst ihr dann einfach wegschmeißen. Wir haben hin und herüberlegt, ob wir die euch überhaupt geben oder an die Tiere weiterleiten, aber sie schmecken so gut und sind so schön, dass wir sie doch euch geben wollten. Bitte seid nachsichtig, wenn von euren wenig überbleibt, es gibt in ein paar Wochen nochmal Mairüben…. mit hoffentlich perfekter Kulturführung… |

| Mairübchen-Salat 3 kleine Mairübchen 1 Bund Eiszapfen 1 Karotte 5 – 6 Blätter Mairübchen-Grün 4 EL Olivenöl 2 EL milden Essig 2 TL Ganzkorn-Senf 1 TL flüssigen Honig Kräutersalz Eiszapfen waschen, Grün entfernen, Mairübchen und Karotte schälen. Mairübchen und Eiszapfen in Scheiben oder Würfel schneiden. Karotte grob reiben. Alles in eine Schüssel tun und vermischen. Von dem Mairübchen-Grün die Stiele abschneiden und die Blätter fein hacken. Aus Öl, Essig, Senf, Honig und Kräutersalz ein Dressing anrühren und über das Gemüse in der Schüssel gießen. Gut vermischen. Kurz vor dem Servieren das Mairübchen-Grün über den Salat streuen. |

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