09.01.2026 Eiskalt im neuen Jahr…die Hähnchen erwischts…
| Liebe Ernteteiler und HappyHennen-Paten, bevor wir zu unserem gewohnten Ton zurückfinden, möchte wir noch folgende Gedichtverse zum neuen Jahr mit euch teilen. Weil so so schön sind…Zum neuen Jahr Lass dich bei deinem Namen rufen über die Gräben und Grenzen hinaus. Lass dich heraufbeschwören vom Vertrauen des Beginnenden, vom neuen, unberührten Jahr (…). Lass dich daran erinnern, wie es ist, dem Tag mit offenem Herzen zu begegnen, jeder Verletzung und jeder Furcht zum Trotz. Immer neu fließt dir der Kosmos entgegen (…). Lass dich beschenken. Und schenke diesem neuen Jahr dein schöpferisches Träumen, das am dunklen Grund des Winters, im wogenden Gold des Sommers und im Herzschlag aller Zwischenräume zu Hause ist. Giannina Wedde |
| Da es eh keine passende Überleitung gibt, gehts jetzt hier einfach weiter. Am Hof ist es bummskalt und verschneit. Das führt zu sehr tollem Licht mit viel Lila-, Rosa- und Orangetönen (s. Foto unten), das wir sehr genießen. Es ist so kalt, dass wir morgen voraussichtlich nichts Frisches für die Kisten ernten werden können, weil Postelein und Co auch zu Mittag im Folientunnel noch gefroren sein werden. Man kann zwar auch gefrorenen Postelein abschneiden, aber wenn er auftaut, ist er dann Matsch. Nur wenn er an der Pflanze auftauen kann, ist er Salat. Aber unser Lager ist ja voll mit Gemüse, so dass ihr nicht hungern müsst. In unsere Winterruhe haben wir natürlich auch unsere Tiere nicht hungern lassen, sondern im Folientunnel frisches Grün gerupft oder aus dem Lager sortiert. Gerade die Hühner sind immer sehr dankbar für zartes, frisches Grün aller Coleur. An einem Tag sind uns die wunderschönen Altsteirer Hähne, die wir im Frühsommer 2025 selbst ausgebrütet haben, dann entgegen gekommen. Auf dem kleinen Video könnt ihr sie in all ihren herrlichen Farbschlägen bewundern. Von denen werden wir einige behalten und in diesem Jahr eine eigene Nachzucht versuchen. Aber wir können nicht alle behalten und wir haben auch noch mehr Hähnchen aus der Nachzucht der Coffee und Creams. Weil wir letztes Jahr selbst gebrütet haben, haben wir bisschen Kosten sparen können und wollen sowohl die Ersparnis als auch die Brathähnchen nächste Woche an euch weitergeben.Wer also am 15.01. bzw 16.01.2026 ein frisches Brathähnchen mit köstlichen und kräftigem, festen Fleisch möchte, das ungefähr 1,5 bis 2 kg schwer sein wird, haben möchte, kann uns gerne eine Mail schreiben und es für 22€/kg erwerben. Wir essen die Brathähnchen immer mit Zitronen, Knoblauch, Kartoffeln und Weißwein. Das letzte haben wir mit Schweineschmalz eingerieben, das war unfassbar lecker… Also, wir freuen uns, wenn ihr uns die ca. 35 Stück aus den Händen reißt. Sie sind alle bei uns geschlüpft, zusammen mit ihren eierlegenden Schwestern. Und wenn man es so ganz normal macht und die richtige Rasse nimmt, dann braucht kein Mensch Bruderhähne, In-ovo-Selektion oder Kükenschreddern. Man braucht nur Abnehmer für Brathähnchen und später wieder für Suppenhennen, dann passt alles! |
| In der ErntekisteKürbisstücke, Zuckerhut, Kartoffeln, Winterkohlrabi, bisschen schwarzer Rettich. In der großen Kiste zusätzlich: Wirsing. Die HappyHennen liefern morgen an alle Patinnen und Paten! Da Junghenneneier dabei sind, haben wir für euch die Eier in Eierschachteln gepackt und ggf gleich in die Kiste mitrein. Wer vor Weihnachten zu wenig bekommen hat, bekommt diesmal mehr. Wer nach morgen noch im Minus ist, meldet sich bitte bei uns! |

| Noch ein Hinweis zur Lagerung: Das Gemüse, was ihr bei diesen sehr kalten Temperaturen bekommt, kommt aus unserem Lager, das jetzt meistens kälter ist als euer Kühlschrank. Zumal ihr ja auch alle brave Ökos seid und euren Kühlschrank maximal warm geschaltet habt. Weil das Gemüse bei uns lange kalt hatte und nicht luftdicht, sondern in der Scheune quasi in bewegter Luft gelagert wurde, passiert folgendes, wenn es in euren feuchten, mehr luftdichten und wärmeren Kühlschrank kommt: die Feuchtigkeit schlägt sich auf der Oberfläche nieder und Schimmel kann sehr gut wachsen. In früheren Zeiten war das kein Thema, weil da lagerte man sein ganzes Zeugs in Kellern oder kalten Räumen, wo ein ganz anderes Mikroklima als im Kühlschrank war. Wenn ihr einen kalten Raum, Keller, frostfeste Holzkiste draußen etc habt, dann lagert unser Gemüse einfach dort und alles ist gut. Wer das nicht hat, lässt das Gemüse über Nacht bei Zimmertemperatur erstmal draußen „abluften“ und schlägt es dann in Papier ein oder in einen Stoffebeutel, bevor er es in sein Gemüsefach tut. Besser auch nicht in ein abgeschlossenes Fach, sondern da, wo mehr Luft hinkommt. Und bloß nicht schon vorher waschen, weil sonst ist es noch feuchter als es eh schon ist. Probiert es mal aus, es klappt dann schon. Und denkt dran, dieses Problem gäbe es nicht, wenn wir alles in Plastik einschweißen und in einem energieverbrauchenden Riesenkühlschrank = Kühlhaus lagern würden. Aber ob das wirklich besser wäre…) |
| One-Pot-Pasta mit Kürbis-Kohlrabiratatouille und Burrata 1 Zwiebel, fein gewürfelt 1 Knoblauchzehe, zerdrückt 200g Kürbis, in kleinen Würfeln 150g Kohlrabi, in kleinen Würfeln 4EL Olivenöl Salz, Pfeffer 1EL Tomatenmark 500ml Gemüsebrühe 200g Orecchiette 40g Kürbiskerne, geröstet 250g Burrata In einem Topf das ganze Gemüse im Olivenöl richtig scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, Tomatenmark rein und mitrösten, dann mit Brühe abschlöschen. Orecchiette rein und Deckel drauf. Alles ca. 15 Minuten kochen lassen. Abschmecken und dann mit Burrata und Kürbiskernen servieren. |

